Schrottengel in der Plattenbausiedlung

Ein junger Mann, der seinen Staubsauger mißbraucht, eine älteres Ehepaar, das sich fremd geworden ist, ihr Sohn, der sich in eine Schaufensterpuppe verliebt hat, ein Ehepaar, das nur noch vor Zusehern kommt, eine junge Frau, die ihren Freund mit Lügen zurückgewinnen will, eine Frau, die ihre Liebhaber nach Zufall aussucht, eine Putzfrau, die bei Bedarf auch Zusatzleistungen anbietet … In „Schrottengel“ ist nichts normal – oder alles.

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Das Stück des tschechischen Autors Petr Zelenka zeichnet liebevoll einen Mikrokosmos schräger Vögel. Menschen, für die das Leben kein Sonnenspaziergang ist. Menschen, deren größte Herausforderungen sie selbst sind. Sie stellen sich ihrem Leben täglich neu und wissen nie, wo es sie hinführt. Keine der Situationen, vor die sie gestellt werden, ist normal, aber was ist schon normal?

Mit viel Sinn für Humor, für absurde, oft trashige Situationen, aber auch für zwischenmenschliche Berg- und Talfahrten inszeniert Gerhard Salchner mit der Gaststubenbühne Wörgl vor der Kulisse einer sozialistischen Plattenbausiedlung ein berührendes Theaterstück über den ganz normalen Alltagswahnsinn, bei dem die Liebe und Sympathie zu den schrägen, verletzlichen, durchgeknallten und einsamen Figuren immer im Vordergrund steht.

Ab 25. Oktober 2019, 20:00 Uhr im Astnersaal des Hotels Alte Post, Wörgl.

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Halbzeit

Kinder, wie die Zeit vergeht…

Fünf von zehn Aufführungen haben wir schon hinter uns. Ist das Glas halbleer oder halbvoll? Für uns ist es halbvoll und wir freuen uns, dass wir noch fünf mal in dieser einzigartigen Kulisse spielen dürfen.

Es wird was geboten, im Astnersaal. Optisch, akustisch, schauspielerisch… Fünf Spieler entführen in das herrschaftliche Gästehaus einer alteingesessenen Firma, die soeben von einem internationalen Konzern geschluckt worden ist. Die Zukunft der Firma und der Belegschaft ist unklar. Abteilungsleiter Krusenstern erhofft sich Aufklärung, wie es für ihn und sein Team weitergehen soll. Doch das Wochenende verläuft so gar nicht nach seinen Erwartungen. Statt erhoffter Antworten werden immer noch mehr Frage aufgeworfen. Wird Krusenstern dieses Wochenende überstehen?

Die Antwort erfährt man nach 90-minütiger komisch-tragisch-schriller Achterbahnfahrt noch am 22.4., 26.4, 27.4, 30.4 und 5.6. bei der Gaststubenbühne Wörgl (www.gsbw.net). Vorverkauf online und bei Papier Zangerl in Wörgl sowie Kanzlei Hermann & Kraft & Dallago in Kufstein.

In den Startlöchern

Heute um 20:00 Uhr hat das Warten ein Ende. Vorläufig jedenfalls!

Es ist immer wieder ein Zittern bis zum Schluss, selbst wenn man noch so früh mit den Proben und der Organisation begonnen hat. Wenn sich die Premiere nähert, wird es hektisch: Sitzt der Text? Funktioniert die Technik? Werden die Drucksorten rechtzeitig fertig, ist der Saal aufgeräumt, ist die Bar bestückt, sind die Dienste eingeteilt? Und die Antwort ist meist: nein, es fehlt noch hier und es fehlt noch da, keiner weiß, ob sich das alles ausgeht und am Schluss geht es sich dann doch aus, in sprichwörtlich letzter Sekunde.

Früher anfangen? Schon versucht, hat auch nichts geholfen. Also bleibt nur eines: die Erkenntnis, dass man da einfach durch muss, jedes Mal wieder aufs Neue.

Der ganzen Truppe sei für heute Abend drei mal heftig über die Schulter gespuckt – TOI TOI TOI!

Die Firma dankt, von Lutz Hübner unter Mitwirkung von Sarah Nemetz. Regie: Thomas Kraft. Eine Aufführung der Gaststubenbühne Wörgl. Premiere 6.4.2019, 20:00 Uhr, Restkarten an der Abendkasse.

Weitere Termine, Infos und Reservierung unter http://www.gsbw.net

Das ist so richtig old school. Ich dachte nicht, dass ich so was noch mal erlebe.

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DIE FIRMA DANKT von Litz Hübner (Frau Müller muss weg) ist eine bissige Satire über die moderne Arbeitswelt.
Witzig, böse, nachdenklich, aktuell.

Ein internationaler Investor schluckt eine Firma – die schmutzige
Kündigungswelle rollt bereits. Noch offen ist Abteilungsleiter Krusensterns
Zukunft. Die neue Leitung lädt ihn in das imposante GästDhaka der Firma ein. Er trifft auf John, den neuen Personalchef, Mayumi, die Assistentin, Ella, die Personaltrainerin und den Praktikanten Sandor. Doch die wollen sich so gar
nicht über Arbeit unterhalten. Niemand interessiert sich dafür, was Krusenstern
die letzten 20 Jahre getan und geleistet hat. Statt der erwarteten
Arbeitsgespräche wird er aufgefordert, sich zu entspannen. Was wird von ihm
erwartet? Ein Vertreter der alten Angestelltengarde, die mit Flipchart und
Overhead-Präsentationen aufgewachsen ist, verirrt sich in der New-Economy-
Welt der Global Player, für die Fantasien interessanter sind als reale Produkte.
Unter der Regie von Thomas Kraft spielen Stuart Kugler, Carmen Bichler,
Birgit Hermann-Kraft, Dominic Kainzner und Othmar Haller.

Ab 6.4. in Wörgl, Reservierungen http://www.gsbw.net

Lampenfieber statt Höhenangst

Noch 12 Tage bis zu Premiere von Die Firma dankt – eine gewisse Nervosität kehrt ein. Aber wir haben wenigstens wieder festen Boden unter den Füßen.

Die letzten Wochen verbrachten wir mehr im Saal als zu Hause. Der Astnersaal wird sich präsentieren, wie man ihn noch nie gesehen hat. Und das verdankt er dem unermüdlichen Team dieser Produktion. Alle Schauspieler legten in zahlreichen Arbeitsstunden selbst Hand an, unterstützt von der Bühnenbildnerin und den Technikern. Das erforderte nicht nur Einsatz sondern auch Schwindelfreiheit, war doch ein Großteil der Arbeit in über 5 Metern Höhe zu verrichten.

Mehr wird vorerst nicht verraten, nur soviel: Ihr dürft gespannt sein!

Die Firma dankt!

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Am 6.4.2019 öffnet sich im Astnersaal, Wörgl, erstmals der Vorhang für Lutz Hübners grandios-respektlose Wirtschaftssatire. Wir gehen hochmotiviert in die zweite Hälfte der Probenzeit.

Die Firma dankt ist eine bissige Satire auf die moderne Arbeitswelt, eine Farce über Arbeitskultur, Macht- und Machtspiele, über Ängste und Hoffnungen in einer globalisierten Welt. Eine Internetfirma schluckt einen Konzern – die schmutzige Kündigungswelle rollt bereits. Noch offen ist Abteilungsleiter Krusensterns Zukunft. Die neue Firmenleitung lädt ihn in das imposante Gästehaus der Firma. Statt der erwarteten Arbeitsgespräche wird Krusenstein aufgefordert, sich zu entspannen. Er begegnet vier schwer greifbaren Personen, deren Rollen er nicht einschätzen kann. Es gibt kein Programm, es gibt keinen Zeitplan. Was wird von ihm erwartet? Ein Vertreter der alten Garde, die mit Flipchart und Overhead-Präsentationen aufgewachsen ist, verirrt sich in der New-Economy-Welt der Global Player, für die Fantasien interessanter sind als reale Produkte.

Die Firma dankt! Von Lutz Hübner, Regie: Thomas Kraft, es spielen Stuart Kugler, Carmen Bichler, Othmar Haller, Dominic Kainzner und Birgit Hermann-Kraft; Bühnenbild Kathrin Puchwald.

Ab 6. April 2019 im Astnersaal. Infos: gsbw.net