Zusatztermin für den Gott des Gemetzels 


Aufgrund der großen Nachfrage haben wir uns entschieden, doch noch einen einmaligen Zusatztermin anzuhängen. Am Freitag, 4. Mai 2018, 20:00 Uhr, wird der Gott des Gemetzels zum endgültig letzten Mal in der Arche Noe zu sehen sein. Karten können ab sofort bestellt werden: Infos & Kartenvorverkauf: +43 650 664 3654, info@archenoe.at.

ACHTUNG: die offizielle Derniere vom 22.4. ist ausverkauft, für den Freitag, 20.4. sind aber derzeit noch Karten erhältlich!

Paula in Hessen

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Ab Oktober 2018 wird Paula im hessischen Taunus den Männern den Kopf verdrehen.

Bad Homburg hat eine lange literarische Tradition: Heinrich von Kleist machte die Stadt mit seinem 1809/10 verfassten Drama „Prinz Friedrich von Homburg“ berühmt. Der russiche Schriftsteller Fjodor Dostojewski war in Bad Homburg mehrmals zu Gast – auch um die Spielbank aufzusuchen. Dabei könnte ihm die Kurstadt als Vorbild für das fiktive Roulettenburg in seinem Roman „Der Spieler“ von 1866 gedient haben. Mehrere Jahre hielt sich Friedrich Hölderlin in Bad Homburg auf. Auch heute legt Bad Homburg noch wert auf gute Literatur. Seit 1983 wird alljährlich der Friedrich-Hölderlin-Preis vergeben. Im Mai/Juni findet das Poesie- & Literaturfestival statt. Aus dem Gotischen Haus wird öfter die hr2-Sendung „Literatur im Kreuzverhör“ übertragen und nicht nur in der Stadtbibliothek finden das ganze Jahr über Lesungen statt aus Literatur in Bad Homburg.

 

Ich war entsprechend erfreut, als ich vom Theaterverlag erfuhr, dass Paulas erstes Auslandsspiel bereits in diesem Jahr in der Region Bad Homburg nahe Frankfurt a.M. stattfinden wird. Die Gruppe: Theater Pur aus Friedrichsdorf im Taunus, die auf ein sehr ansprechendes und gehobenes Programm in fünf Jahrzehnten verweisen kann, will sich Paula widmen und die Komödie um drei Männer, die Liebe und andere Kleinigkeiten ab 13. Oktober 2018 an verschiedenen Spielstätten in Bad Homburg und Umgebung zur Aufführung bringen. Die Kurregion lockt nicht nur mit Heilbädern, mittelalterlichen Städten und schönen Wanderrouten, sondern auch mit besonderen Veranstaltungssälen und Theaterhäusern. In einigen davon wird, wie gesagt, im Oktober und November dieses Jahres Paula zu sehen sein. Näheres dazu folgt …

Ein Pfeifchen am Polylog

Wörglerin

Es ist erfreulich, wenn ein Verein, der seit dreißig Jahren intensive Kulturarbeit in der Region leistet, erfahren darf, dass er in der Öffentlichkeit entsprechend wahrgenommen wird.

Das Style- und Zeitgeistmagazin die Wörglerin widmdet der Gaststubenbühne Wörgl in der aktuellen Ausgabe einen umfangreichen Artikel. Darin wird nicht nur die kulturelle Bedeutung der Theaterbetriebs hervorgehoben, sondern auch auf die sozialen Aspekte, etwa im Bereich Jugendarbeit, eingegangen.

Und was die Fotos betrifft – Figuren unserer letzten Produktionen an typischen Wörgler Plätzen – das hat einfach nur Spaß gemacht, ich hoffe, man sieht’s!

zum Heft, Seite 64 folgende

Stuart Kugler als Manolo in Neil Simons Ein ungleiches Paar

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Othmar Haller als Richter in Horvaths Jugend ohne Gott

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Birgit Hermann-Kraft als Vroni in Das letzte Lied

Dominic Kainzner ist Glenn Cusack in Gerüchte, Gerüchte

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Oliver Ruso als Indianer und Jasmin Aydin als Schwester in Einer flog über das Kuckucks Nest

 

 

Die Premierenschlacht ist geschlagen 

und hier die erste Kritik


Tiroler Tageszeitung, 27.03.2018

Göttlich, dieses Gemetzel auf der Bühne

Fulminante Premiere des Theaterstücks „Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Reza auf der Bühne der Arche Noe in Kufstein.

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© Otter Brigitte Einkemmer, Thomas Kraft (oben) sowie Martin Heis und Birgit Hermann­Kraft (Foto im Text) als zwei Paare, die die Masken fallen lassen.

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Die Fortführung lag auf der Hand: Nach der Komödie „Kunst“ von Yasmin­a Reza folgte nun in der Arche Noe in Kufstein „Der Gott des Gemetzels“ – eines der ganz großen Erfolgsstücke der französischen Autorin. Das Publikum sah dabei mit dem Duo Martin Heis und Thomas Kraft zwei Darsteller aus „Kunst“ wieder, flankiert wurden die Herren von Birgit Hermann-Kraft und Brigitte Einkemmer. Ein Darsteller-Quartett, das im Bezirk seinesgleichen sucht. Regisseur Stefan Bric hatte für die nicht leichte und durchaus riskante Aufgabe einen guten Griff getan, wie die Premiere am Samstagabend zeigte.

Eine weiße Wand, ein paar Bücher, ein Tablett mit Tassen, ja und nicht zu vergessen die Flasche Rum, die eine wesentliche Rolle spielt, und natürlich eine Schüssel. Das war’s – mehr gesteht Bric den vier Darstellern nicht zu. Nicht gerade üppig, um Atmosphäre zu erzeugen. So bleibt also nur das Wort und das Können der Darsteller. Umso fulminanter also das bei der Premiere Gezeigte: Eine­r Zwiebel gleich schälen die vier nach der Anleitung des Regisseurs den wahren Kern heraus: Was als vernünftiger Dialog zur Konfliktbeilegung nach einem Streit zwischen den beiden elfjährigen Söhnen der Ehepaare beginnt, endet im Gemetzel, dessen Gott eine wahre Freude daran hat. Stück für Stück zerbricht da die Fassade des Kleinbürgertums, der scheinbaren guten Ehe, und als der Rum seine Wirkung tut, müssen auch die Tulpen daran glauben. Ein­e tiefschwarze Komödie, die sich Minute für Minute schwungvoller werdend vor dem Zuschauer ausbreitet. Glänzend dabei vor allem Brigitte Einkemmer als Ehefrau, der nur noch speiübel vom eigenen Mann ist. Auch Birgit Hermann-Kraft als hysterische, alkoholkranke Supermutti begeistert genauso wie Martin Heis und Thomas Kraft als hin- und hergerissene Ehemänner. Stefan Brics Wagnis hat sich gelohnt – eine tolle Theaterpremiere zeigte dies.

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Infos und weitere Spieltermine unter Tel. 0650/664 3654 oder im Internet unter www.archenoe.at.

Fotoshooting in Wörgl

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Fotoshooting für die nächste Ausgabe des Magazins „die Wörglerin“ mit Schauspielern der Gaststubenbühne an markanten Wörgler Plätzen – hier Birgit Hermann-Kraft als Vroni (das letzte Lied) vor dem Heustadl mitten in Wörgl. Im Vordergrund beleuchtet Dominic Kainzner als Glenn Cusack (Gerüchte, Gerüchte).

Und unten nochmal Vroni mit dem Brautvater aus „die Kleinbürgerhochzeit“.

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Neues ums Theater

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Die Autorenexemplare sind gekommen. Paula kann beim Deutschen Theaterverlag direkt bestellt werden.

https://www.dtver.de/de/theater/index/product/product_id/11961

Aber es geht auch bei der Gaststubenbühne Wörgl weiter: Im Jubiläumsjahr 2018 wird „30 Jahre Gaststubenbühne Wörgl“ gefeiert und bei der Jahreshauptversammlung am 1.3.2017 wurde zu diesem Anlass ein würdiges Programm  vorgestellt:

Im Frühjahr wird Sigi Zimmerschids „Für Friede und Freiheit“ unter der Regie von Anna Etzelstorfer zu sehen sein. Jenes Stück, mit dem die Gaststubenbühne vor dreißig Jahren ihre Geburtsstunde erlebte.

Im Herbst wird Helmuth A. Häusler mit uns Georges Feydeaus Gesellschaftskomödie „Floh im Ohr“ inszenieren. Eine Großproduktion, von der jetzt schon gesagt werden kann, dass wir neue Wege beschreiten und die Gaststubenbühne in eine innovative vierte Dekade führen werden.

Im Sommer steht die dritte Folge der jährlichen Kabaretts „Lost in Wörgl“ mit Stefan Peschta und Jürgen Chmela-Heiss am Programm.

Im Herbst feiert das Tiroler Kurzfilmfestival unter anderem mit der Weltpremiere von „Der Geldmacher“ (mit Karl Markovics in der Hauptrolle als Wörgler Bürgermeister Michael Unterguggenberger) sein fünfjähriges Bestehen.

Und dazwischen ist eine Ausstellung in der Galerie am Polylog Wörgl, kuratiert von Günther Moschig, über die Gaststubenbühne Wörgl und deren kultureller Einfluss auf das Wörgler Stadtgeschehen, unter anderem mit Plakaten des Künstlers Alexander Mey, geplant.

Abendmahl gerade kl

und solange: Mahlzeit!

#Theatertirol

Donald Trump im Schauspielhaus Zürich

Mein Lieblingstheater, das Schauspielhaus Zürich, lädt zu Elfriede Jelineks „Donald-Trump-Drama“ der Königsweg. Wer die Persiflage auf Karl-Heinz Grasser als „der ideale Mann“ gesehen hat, weiß, dass man sich auf was freuen darf.

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Premierenvorschau

Am Königsweg

Sehr geehrter Herr Dr. Kraft

Am 8. März wird die schweizerische Erstaufführung von Elfriede Jelineks „Am Königsweg“ in einer Inszenierung von Stefan Pucher bei uns im Pfauen zu erleben sein – mit den Schauspielerinnen Sandra Gerling, Henrike Johanna Jörissen, Isabelle Menke, Elisa Plüss, Miriam Maertens, Julia Kreusch und der famosen Live-Musik von Becky Lee Walters und Réka Csiszér.

In ihrem mit Spannung erwarteten „Donald-Trump-Drama“ richtet Jelinek den Blick dabei auf die gegenwärtigen Entwicklungen jenseits des Atlantiks und lässt zugleich Geister der Vergangenheit hervorschimmern. Wie oft bei Jelinek sind es Stimmen und Motive aus der Mythologie und abendländischen Kulturgeschichte, die sie mit der heutigen Welt verwebt. weiter lesen …

„Der König sieht mir nicht danach aus, als würde er überhaupt irgendetwas tun wollen. Ausser Schulden machen, daran sind aber auch wir schuld.“

Theater im Gespräch zu „Am Königsweg“ & „Zur schönen Aussicht“ am 27. März

Die nächsten Vorstellungsdaten:
Do, 08 Mär | 20:00  | Karten (Premiere; anschl. öffentliche Premierenfeier mit DJ Madame Léa)
Mo, 12 Mär | 20:00 | Karten
Fr, 16 Mär | 20:00 | Karten (Demokratischer Frühling)
So, 18 Mär | 19:00 | Karten (Demokratischer Frühling)
Mi, 28 Mär | 20:00 | Karten (Demokratischer Frühling; Einführung um 19:15)

…und bis zur Premiere vom Gott des Gemetzels heißt es: warten…………….. wieso nicht im Kellertheater?

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Eine herausragende Inszenierung (Rohrmoser) mit einem hervorragenden Ensemble (Helmuth Häusler, Elmar Drexel, Michael Walde-Berger und Lucas Zolgar) begeisterte am Wochende im Innsbrucker Kellertheater. Hinreißend gespielt sorgen Estragon und Wladimir zwischen Dialekt und verschiedenen Sprachen hin- und herswitchend (did I say switchend?) für einen spannenden Abend des gemeinsamen Wartens. Ein Warten allerdings, das in der Enge dieses dunklen Kellers auch für den Zuseher eine sehr persönliche Note bekommt, zumal das Stück ohne Pause durchgespielt wird.

Warten auf das Ende? Die Erlösung? Warten auf Veränderung? Aber wollen wir die denn überhaupt? Warten um des Wartens Willen, oder kommt er heute doch – erstmals in der Theatergeschichte, Godot wahrhaftig auf der Bühne?

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Warten Sie’s ab! Wir verraten nichts. Außer soviel – das Warten lohnt sich.

Warten mit

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https://www.kellertheater.at/spielplan-kellertheater/warten-auf-godot/

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Auf in ein neues Theaterjahr

2018 wird spannend!

Soeben ist der Flyer raus! Die Proben sind schon angelaufen und lassen einiges erwarten. Nachdem ich vor zwei Jahren schon bei KUNST mitwirken durfte, freue ich mich auf eine neue Yasmina-Reza-Produktion. DER GOTT DES GEMETZELS ist ein wunderbar intelligentes, kritisches, boshaftes und zugleich witziges Stück über die  alltäglichen Schwierigkeit des Umgangs mit Konflikten. Ab 24.3.2018 in der Arche Noe Kufstein.

Ab Februar sollte mein Stück PAULA im Programm des Deutschen Theaterverlags aufscheinen. Ich freue mich sehr und bin auch ein wenig stolz, Teil der Autorengemeinschaft des größten deutschsprachigen Amateurtheaterverlags sein zu dürfen.

Und schließlich steht  2018 auch ein Jubiläum ins Haus: 30 Jahre Gaststubenbühne Wörgl! Es darf einiges erwartet werden.